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Wie das Studienwerk der Steuerberater heterogene Kurse individuell auf die Prüfung vorbereitet

Von hunderten Seiten Skript zu einem Tutor, der rund um die Uhr auf Basis der eigenen Lehrgangsmaterialien antwortet.
Studienwerk der Steuerberater
Dabei seit
2026

Über Institution und Ansprechpartner

Das Studienwerk der Steuerberater bereitet in Münster, Dortmund, Köln und online auf die Steuerberaterprüfung vor, eine der anspruchsvollsten Berufsprüfungen in Deutschland. Mehrere tausend Seiten Skript müssen vermittelt und geübt werden, die meisten Teilnehmenden lernen neben dem Beruf, und die Prüfung findet nur einmal im Jahr statt. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen verändert: Angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater wollen flexibel lernen, über verschiedene Kanäle und in kompakten Formaten, statt Skripte vorgelesen zu bekommen.

“Früher ist man jeden Samstag in so einen Steuerberaterkurs gefahren und hat sich acht Stunden den Stoff angehört. Mittlerweile sind die Kandidaten nicht mehr bereit, sich im Rahmen einer Prüfungsvorbereitung selbst zu geißeln. Die Prüfungsvorbereitung muss sich sehr viel mehr in meine Lebenswirklichkeit einbetten.”
Michael Puke
Michael Puke

Geschäftsführer, Studienwerk der Steuerberater

Heterogene Kurse, eine gemeinsame Prüfung

Schon durch die unterschiedlichen Einstiegswege in den Beruf sind die Kurse des Studienwerks sehr heterogen. Manche Teilnehmende arbeiten seit Jahren in der Buchhaltung, andere kommen als Juristinnen und Juristen direkt von der Universität. Die Aufhebung des Fakultätsvorbehalts und die künftig unbegrenzte Wiederholbarkeit der Prüfung verstärken diese Vielfalt weiter, bei den mitgebrachten Voraussetzungen ebenso wie bei den Erwartungen an die Vorbereitungskurse. Bei der Stoffmenge fällt es vielen Lernenden schwer, die eigenen Lücken zu erkennen und systematisch anzugehen. Eine tiefergehende Eins-zu-eins-Betreuung ist im Rahmen der üblichen Kurse aber nicht möglich.

“Die größte Herausforderung ist die Heterogenität. Am Ende müssen alle die gleiche Prüfung schreiben und idealerweise gleich gute Noten, egal ob jemand seit zehn Jahren Buchhaltung macht oder als Jurist von der Uni kommt.”
Sophie Finke

Vom Lernstand zu Lernmaterial, dem man vertrauen kann

Gesucht haben Geschäftsführer Michael Puke und Studienleiterin Sophie Finke ursprünglich eine Möglichkeit, den Lernstand ihrer Teilnehmenden sichtbar zu machen. Gefunden haben sie mit acemate deutlich mehr Funktionen, als sie anfangs angedacht hatten. Heute wird acemate in drei Kursen erprobt: Parallel zum Live-Unterricht stehen die Kursmaterialien auf der Plattform bereit, gelernt wird selbstständig und nach persönlichen Präferenzen. Weil acemate ausschließlich aus den hinterlegten Originaldokumenten schöpft und jede Aussage mit einer Quellenangabe belegt, bleiben Zusammenfassungen, Quizze und Podcasts nah am Skript. Das Studienwerk behält die didaktische Kontrolle und verfolgt den Lernfortschritt der Kohorte über die Analysefunktionen.

“Bisher war es immer sehr gefährlich, wenn Teilnehmende sich ein 150-Seiten-Skript von irgendeiner KI zusammenfassen ließen. Bei acemate weiß man, woraus die KI ihre Informationen zieht. Die Qualität solcher Zusammenfassungen ist deutlich besser.”
Michael Puke

Ein Tutor rund um die Uhr, mehr Raum für Anwendung im Kurs

Die Teilnehmenden können jederzeit Fragen stellen und sich selbst überprüfen, statt bis zum nächsten Kurstag zu warten. Sophie Finke und Michael Puke erleben die Arbeit mit der KI als intuitiv, die Antworttiefe des Chats als ansprechend und Halluzinationen als sehr selten. Dass gerade Podcasts und KI-generierte Quizze gern genutzt werden, bestätigt für das Studienwerk, dass vor allem jüngere Kandidatinnen und Kandidaten kompakte, flexible Formate bevorzugen. Für die Zukunft sieht das Studienwerk die Anwendung im Mittelpunkt der Kursstunden: Wenn Wissen jederzeit verfügbar ist, können sich Dozierende gezielter auf die Bedarfe ihrer Kohorten konzentrieren. Als Nächstes stehen Analysen zum Zwischenstand an, über neue Funktionen wird bereits gemeinsam gesprochen.

“Es ist einfach ganz anders möglich, auf die Lernenden einzugehen. Es ist im Grunde schon ein 24/7-Tutor. Die Teilnehmenden können jederzeit ihre Fragen loswerden und sich selbst kontrollieren.”
Sophie Finke

Ihr nächster Schritt

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